Trennscheiben von von KLINGSPOR
Das weltweit tätige Familienunternehmen kann auf historische Entwicklungen zurückblicken. Bereits 1893 gründete J. F. Klingspor sein Unternehmen in Siegen (Nordrhein-Westfalen). Mit vielen fortschrittlichen Ideen prägte die Klingspor AG die Geschichte des modernen Schleifens nachhaltig. Die Fächerschleifscheibe ist nur eines der vielen vom Unternehmen entwickelten und serienreifen Schleifmittel.
Neben klassischen Schleifpapieren und Fächerschleifscheiben bietet das Unternehmen auch Diamantwerkzeuge, Hartmetallfräser sowie Trenn- und Schruppscheiben an. Eine der Lösungen, die Klingspor zur heutigen Marktführerposition verhalfen, war das erste wasserdichte Schleifpapier. Durch die neuartige Produkteigenschaft ermöglichte dieses Schleifpapier mehrere zusätzliche Aufgaben, als bisher auszuführen. Weitere Innovation war 1950 die heutige Kronenflex Trennscheibe. 1978 florierte das Unternehmen so, dass es seine erste außereuropäische Tochtergesellschaft in den USA gründete und damit in den Weltmarkt einsteigen konnte.
Klingspor ist darin bestrebt eine gleichbleibend hohe Leistung seiner Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen zu gewährleisten und ist daher fast jedem Profi und Heimwerker bekannt. Neben hochwertigen Produkten setzt Klingspor auf maximalen Benutzerschutz und umweltfreundliche Prozesse. Das Unternehmen ist eines der Gründungsmitglieder der Organisation zur Sicherung von Schleifwerkzeugen. Die Mitglieder verpflichten sich, die europäischen Sicherheitsnormen für Schleifwerkzeuge und strengere Produktions- und Prüfvorschriften einzuhalten. Für den Anwender bedeutet dies eine erhöhte Nutzungssicherheit. Die Breite und Tiefe der Produktpalette bietet für jede Art von Arbeit das richtige Produkt, oft sogar in mehreren Versionen. Unabhängig davon, welches Material zu verarbeiten ist, bietet Klingspor Lösungen von grob bis fein. Ob beim Schneiden, Abtragen oder Veredeln, für jede Anwendung gibt es ein leistungsstarkes Klingspor-Schleifmittel. Schnellschleifwerkzeuge werden nach den oSa-Richtlinien und der europäischen Sicherheitsnorm EN 12413 hergestellt. Ein Beispiel dafür sind Schleifscheiben für Winkelschleifer. Heute bietet Klingspor mehr als 50.000 Artikel an. Täglich werden 110.000 Schleifscheiben und 350.000 Trenn- und Schleifscheiben produziert. Mittlerweile sind fast 3.000 Mitarbeiter weltweit bei Klingspor beschäftigt.
Was sind Trennscheiben?
Trennscheiben sind Verschleißwerkzeuge, die in Winkelschleifern oder stationären Anlagen zum Trennen einer Vielzahl von Materialien eingesetzt werden – Aus Metalllegierungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium), Holz, Stein, Beton und anderen Materialien. In ihrer Form sind sie rund, dünn und flach, wie eine CD oder DVD. Sie sind in zwei Kategorien unterteilt: klassische Trennscheiben mit Kunstharz als Bindemittel und Diamantscheiben.
Sie wurden für industrielle Zwecke gebaut, für Situationen, in denen ein konventionelles Schneiden eines bestimmten Produkts unmöglich war oder in denen der Prozess aus wirtschaftlicher Sicht zu anspruchsvoll und zeitaufwendig war. Die Scheiben der Winkelschleifer ermöglichen eine große Manövrierfähigkeit, einfache Bedienung und Verfügbarkeit.
Wie werden Trennscheiben eingesetzt?
Die Trennscheiben werden auf dem Winkelschleifer oder einer stationären Anlage montiert und dann wird das benötigte Material geschnitten. Das können Stahlrohre, Edelstahlstangen, Aluminiumprofile usw. sein.
Im Gegensatz zu einem Fräser
oder einer Schere verringert das Schneiden mit Trennscheiben die Gesamtlänge
des Produkts. Denn das Trennen mit Trennscheiben entfernt das Material
tatsächlich aus einem bestimmten Bereich, wie beispielsweise einem Loch, das
das Produkt auf die gewünschte Länge schneidet. Das ist vergleichbar mit dem Schleifen einer Feinfräse am gleichen Ort - hier würde man das gleiche
Ergebnis erzielen. Daher kann man sagen, dass das Schneiden in der Tat ein
extrem schneller Schleifprozess (mehrere tausend Umdrehungen pro Minute) auf
einer sehr kleinen Oberfläche (0,8 bis 3,5 mm) ist.
Ganz wichtig zu beachten ist,
dass diese Schneidmethode viel Reibung erzeugt, die zu hohen Temperaturen an
der Schnittstelle führt und zu einer unerwünschten Veränderung der Struktur und
Farbe des Materials führen kann. Um dies zu vermeiden, ist es ratsam, eine dünne
Platte zu verwenden und in Portionen zu schneiden, damit das Werkstück nicht zu
heiß wird.