Besen von von NÖLLE
Die Geschichte des Unternehmens beginnt mit der Gründung der Pinsel- und Bürstenfabrik EUGEN NÖLLE in Wuppertal-Barmen. Durch Übernahmen von anderen Firmen wie der deutschen Rundstabwerke GmbH, dem Marktführer der Produktion von Besenstielen und Gardinenstangen, konnte das Unternehmen Nölle seine Produktpalette kontinuierlich erweitern. Neben Standard- und Spezialbürsten gehört auch Malerzubehör, wie zum Beispiel Pinsel und Farbroller zum Sortiment.
Heute produziert die Nölle Profi-Bürstengruppe ein breites Produktportfolio von mehr als 1.200 Besen, Bürsten, Haushaltswaren, Malerzubehör und technischen Bürsten. Die meisten Produkte werden in Deutschland hergestellt oder verarbeitet und sind optimal auf die Bedürfnisse der Industrie und Handwerker zugeschnitten. Die kontinuierliche Entwicklung und Unternehmenskultur, kombiniert mit einem hohen Maß an Engagement, kontinuierlicher Innovation und Teamarbeit, haben die Marktposition gestärkt. Nölle ist heute ein führender deutscher Hersteller von Bürsten und Besen und ein Partner für den Fach- und Großhandel sowie für große Industriekunden. Trotz des zunehmenden Preisdrucks produziert die Nölle Profi Brush Group ihre Produkte weiterhin fast ausschließlich in Deutschland. Die wichtigsten Sortimente werden in den deutschen Werken mit Hilfe von zertifizierten Produktionsprozessen hergestellt.
Das Unternehmen zeichnet sich durch größtmögliche Flexibilität auf technischen Anforderungen aus. Die Produkte sind für den professionellen Dauereinsatz konzipiert. Der Anspruch von Nölle an die eigenen Produkte ist die Vereinfachung und Beschleunigung der Arbeit bei gleichzeitiger Verbesserung des Arbeitsergebnisses. Dieser Anspruch war auch die Grundlage für Innovationen wie die Prestige Besen-Familie, das HACCP-Hygienesortiment und das BECOnnect Stielbefestigungssystem.
Der Stiel vollendet den Besen
Wie gut ein Besen kehrt hängt nicht zuletzt vom verwendeten Stiel ab. Damit Sie oder Ihre Mitarbeiter schnell und effizient arbeiten können, sind die richtige Länge und ein rutschfester Griff wichtig. Darüber hinaus müssen Sie das BEfestigungssystem und das beim Kauf verwendete Material berücksichtigen.
Verwendete Materialien
In der Vergangenheit waren fast alle Besenstiele aus Holz gefertigt. Es ist auch heute noch ein beliebtes Material. Die Hersteller verwenden hauptsächlich Buchenholz. Der Draht ist in der Regel aus Metall. Holz ist angenehm zu halten und ist im unbehandeltem Zustand rutschfest. Ein Nachteil ist die begrenzte Lebensdauer. Auch bei größeren Verschmutzungen ist die Reinigung schwierig. Holzgriffe werden daher eher für den Innenbereich empfohlen. Holz ist nicht geeignet für flexible Teleskopsysteme. Metall ist das beste Material für diese verstellbaren Besenstiele. Aluminium eignet sich besonders gut, weil es zudem angenehm leicht ist. Metall ist nicht rutschfest, daher haben die meisten Modelle eine Kunststoffbeschichtung oder zusätzliche Kunststoffgriffe, die für einen guten Griff sorgen.
Eine weitere Variante sind komplett aus Kunststoff gefertigte Griffe. Kunststoff ist unempfindlich gegen Feuchtigkeit und leicht zu reinigen. Griffe mit einfachem Gewinde sind zu sehr günstigen Preisen erhältlich. Die Griffe sind aus Glasfaser gefertigt und hitzebeständig und eignen sich daher besonders für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie.
Verschiedene Längen
Besenstiele gibt es in Längen von 110 bis 165 cm für verschiedene Körpergrößen. Die komfortabelste Lösung sind die verstellbaren Teleskopstiele, die individuell eingestellt werden können.
Die einzelnen Griffsysteme
Das 1-Loch-System ist das am weitesten verbreitete System. Der Besenstiel ist mit einem Gewinde versehen, das Sie in das vorkonfigurierte Loch des Besens oder Schrubbers einschrauben. Für Stiele ohne Gewinde stehen komfortable Klicksysteme zur Verfügung. Hier schalten Sie einfach den Besenstiel ein, drehen ihn ein wenig und er rastet ein. Ein Patentrecht wird auf einen sogenannten Patentgreifer für den Erfinder oder Hersteller registriert. Nur mit diesen Funktionen können Sie von dieser Firma einen Überblick erhalten. Dies sind in der Regel austauschbare Griffe, die Sie mit einem Besen, Schrubber oder Mopp verwenden können. Ein Beispiel dafür ist das Vier-Loch-System. Der Griff wird einfach am jeweiligen Objekt befestigt und verriegelt.
Der Saalbesen - perfekt für ebene Böden
Im Gegensatz zum Straßenbesen werden Saalbesen hauptsächlich im Innenbereich für glatte Böden in Büros, Restaurants, Hotels oder Ferienhäusern oder im Außenbereich für trockene, ebene Flächen wie z.B. für die Bodenpflege in Tiefgaragen, Produktionshallen oder Lagerflächen eingesetzt. Der Saalbesen ist ideal zum Wegkehren von Staub, Sand, Tierhaaren, leichtem Schmutz oder Spinnweben, da er viele und recht weiche Borsten hat.
Für jede Anwendung die richtigen Borsten
Der Besen kann Kunststoffhaare, Naturfasern (Arenga, Kokosnuss, Misch- oder Rosshaar) oder eine Mischung aus beidem aufweisen. Kunststoffborsten lassen in der Regel keine Keime und Bakterien nisten, was bei den umweltfreundlicheren Naturfasern der Fall sein kann. Kunststoffborsten können stabiler als Naturmaterialien sein und eignen sich daher auch zur Entfernung mittlerer Verschmutzungen vom Boden vor dem Kehren. Reine Haarbesen sind ideal für Staub und Sand, da sie sich so biegen, dass dem Schmutz Einhalt geboten wird. Wenn Sie beide Vorteile benötigen, können Sie sich auf eine Borstenmischung verlassen.
Kehren Sie große Flächen, schwer zugängliche Bereiche, Decken und Wände sauber
Ein relativ langer, vertikal montierter Besenstiel bietet Ihnen eine maximale Reichweite. Verwenden Sie für Wände und Decken einen relativ leichten, hohlen Stiel aus Aluminium oder stabilem Kunststoff. Unter Schränken lässt es sich besser kehren, wenn der Griff auch auf eine waagerechte Position über ein Vierloch-Stielsystem umgestellt werden kann. Für enge Bereiche, wie z.B. neben Treppenabsätzen, können Besen mit einer geringeren Breite verwendet werden. Andernfalls ist der beste Weg, den Boden mit einem Stiel im 45-Grad-Winkel zu kehren. Je größer die Fläche, desto breiter kann der Besen sein, welche auch vom Gewicht schwerer sind.
Optimale Befestigung des Stiels
Es gibt verschiedene Befestigungsarten: Die Stielhalter sind aus Metall und werden in der Regel mit dem Riegel verschraubt. Mit kann den Stiel durch ein Loch in eine Öffnung im Riegel schieben, was zusätzlichen Halt bietet. Geschraubte Stiele können sich lösen, wenn Sie den Besen öfter wenden müssen, um ihn abzuwischen. Schnellwechselsysteme ermöglichen es, einen Saalbesen in einem Schritt schnell in einen Handbesen umzuwandeln. Zwei- oder Vierloch-Systeme ermöglichen eine flexible Befestigung des Griffs in verschiedenen Positionen.
Der Stubenbesen für die schnelle Reinigung im Innenbereich
Dank ihrer dicken Borsten können Stubenbesen Feinstaub aufnehmen. Sie werden in fast jedem Privathaushalt, aber auch in Büros und Geschäften eingesetzt. Für die Reinigungsbetriebe sind die Besen die wichtigsten Werkzeuge.
Die allgemeinen Merkmale von Stubenbesen und die Unterschiede zu ähnlichen Besen
Ausgestattet sind die Stubenbesen mit dünnen, dichten Borsten, die aus einem Stiel und einem Kehrteil bestehen und bei einem Verschleiß leicht ausgetauscht werden können, da sie auch separat erhältlich sind. Auf glatten Innenböden (z.B. Laminat, Fliesen) eignen sie sich hervorragend für die Trockenreinigung. Sie beseitigen Schmutz, feine Partikel und Spinnweben. Stubenbesen sehen fast so aus wie Saalbesen. Der besondere Unterschied zu anderen Besen liegt in der Breite des Besens, der bei Stubenbesen bis zu 40 cm breit und bei Saalbesen viel breiter ist. Straßen- und Gummibesen arbeiten mit gröberen Borsten und können auch bei nassem Schmutz eingesetzt werden.
Stubenbesen im Detail
Borstenmaterial
Rosshaarfasern sind ein qualitativ hochwertiges Material für Stubenbesen. Der Fettgehalt verhindert, dass sich der Schmutz ansammelt. Besen mit Rosshaarbesatz sollten stets hängend aufbewahrt werden. Besen mit synthetischen Fasern (Polypropylen, Polyamide, etc.) sind ebenfalls erhältlich. Auch Mischungen aus verschiedenen Kunst- und Naturfasern haben sich bewährt.
Stielmaterial
Der Besenstiel besteht entweder aus Metall, Holz, Kunststoff oder aus Kombinationen dieser Materialien.
Stielsystem
Die Besenstiele sind passend für jeden Besen oder Schrubber des entsprechenden Griffsystems Die üblichen Längen liegen zwischen 120 und 160 cm und sind meistens verstellbar.
Die klassischen Besenstiele haben eine Gewinde und sind für ein Loch ausgelegt, in das sie eingedreht werden. Alternativ kann auch ein Halter am Unterteil befestigt werden, sodass ein Gewinde nicht mehr erforderlich ist.
Das Vier-Loch-System ist extrem stabil und für den harten Einsatz geeignet. Der Stiel erinnert optisch an eine Gabel und kann mit einem Schloss befestigt werden.
Besenbreite
Stubenbesen sind in Bereiten von ca. 27 bis 40 cm erhältlich. Die Wahl hängt von den individuellen Anforderungen ab. Enge Räume mit verschiedenen Möbeln oder sogar anderen Gegenständen lassen sich leichter mit einem schmalen Besen reinigen, während für große Räume mit viel Bodenfläche bereitere Modelle besser geeignet sind.
Die Vor- und Nachteile auf einen Blick
Stubenbesen sind optimal für die einfache und schnelle Reinigung von trockenem Schmutz, den sie gründlich entfernen. Die Besen benötigen wenig Platz, sind schnell erreichbar und preiswert. Stubenbesen sind nicht geeignet zum Kehren von feuchtem Schmutz. Wenn der Besen selbst stark verschmutzt ist, ist es schwierig, ihn hygienisch zu reinigen. Vor allem die Naturborsten verkleben bei einer Nassreinigung zusammen.
Der Straßenbesen - perfekt für lebendige Außenbereiche
Der Straßenbesen ist ein ausgezeichnetes Werkzeug zum Kehren oder Säubern von Außenanlagen, ob in der Garage, auf der Terrasse oder im Innenhof, auf Gehwegen, auf Straßen, auf gepflasterten oder gepflasterten Plätzen oder im Freien. Der Besen wird auch im Straßenbau zur Reinigung von Straßenschutt wie z.B. fließendem Boden oder von Landwirten verwendet, die verloren gegangenes Heu oder Kuhmist von der Straße wischen müssen, weil sie dazu gesetzlich verpflichtet sind. Straßenbesen werden auch oft verwendet, um Blätter zu sammeln.
Die richtige Breite für den Straßenbesen
Für schmale Öffnungen benötigen Sie einen dünnen Besen, so dass es auch Breiten ab etwa 30 Zentimeter gibt. Die gebräuchlichste Breite beträgt etwa 40 Zentimeter und die maximale Breite 1 Meter, was ideal für die Reinigung sehr großflächiger Flächen ist.
Die Wahl der richtigen Borsten
Der Straßenbesen hat in der Regel recht steife und lange Haare von zehn Zentimetern und mehr, die aus Naturmaterialien wie Arenga oder Kokosnuss auf der einen Seite oder Kunststoff wie PVC, Polypropylen oder Polyamid auf der anderen Seite hergestellt werden können. Der besondere Vorteil der Kunststoffborsten besteht darin, dass der Besen völlig unempfindlich gegen Feuchtigkeit ist und sich die Bakterien nicht vermehren können, wie es bei Naturhaaren der Fall ist. Umgekehrt ist Kunststoff bei der Entsorgung umweltschädlich, was bei Naturhaaren nicht der Fall ist.
Der ideale Straßenbesen und sein Griff
Für das normale Kehren reicht ein Besenstiel aus, der vertikal oder im 45-Grad-Winkel eingeschraubt oder mit Hilfe eines Griffhalters an der Verriegelungsvorrichtung befestigt wird. Wenn Sie auch Wände, Decken und Tiefgaragen kehren wollen, ist je nach Anwendung ein Zwei- oder Vierlochbesen sinnvoll, so dass Sie den Griff vertikal oder horizontal schräg anbringen können. Schnellwechselsysteme sind keine Rarität mehr als Besenstielhalter. Der Griff kann aus Holz, Kunststoff oder Metall sein, mit Holzgriffen meist der schwerste.
Die entsprechende Anzahl von Reihen von Straßenbesen
Die Borsten werden in Lochreihen am Bolzen befestigt. Besen mit vier Borstenreihen sind ausreichend für leichte Verschmutzungen durch größere Partikel wie Steine oder Blätter. Je feiner der Schmutz, desto mehr Borstenreihen sind ideal, um zu verhindern, dass Sand oder Staub durch die Borstenreihen gelangt.