Muttern von von AMF
AMF produziert seit mehr als 125 Jahren hochwertige Produkte zum Spannen, Schrauben und Schließen. Heute ist AMF eines der führenden Unternehmen in Europa mit einem Portfolio von mehr als 5.000 verschiedenen Produkten im Bereich der Spanntechnik. Kompetente Beratung, moderne Teamorganisation, individuelle Lösungen, interne Entwicklung und Flexibilität bei veränderten Rahmenbedingungen zeichnen die hohe Innovationskraft des Unternehmens aus.
Kürzere Rüstzeiten können den Kunden viel Geld sparen. Die technologisch fortschrittlichen Lösungen von AMF helfen, vor allem in der spanenden Verarbeitung von Werkstoffen, Zeit und Geld zu sparen. Ausgestattet mit den richtigen Sensoren sind die Spannsysteme auch für den automatischen Betrieb ausgelegt. In der Praxis gibt es große Unterschiede in den Anforderungen an moderne Spannsysteme. Aus diesem Grund hat AMF in enger Zusammenarbeit mit den Kunden über eine lange Zeit hinweg viele innovative Produkte im Bereich der Spanntechnik entwickelt. Heute profitiert der Anwender von dieser Vielfalt und kann aus einem sehr umfangreichen Produktportfolio das richtige Spannsystem auswählen.
In vielen Fällen sind auch hydraulische Komponenten im Maschinen- und Anlagenbereich vorhanden, sodass höhere Schließkräfte erzeugt werden können. Es ist daher klar, dass AMF eine breite Palette von hydraulischen Spannprodukten anbietet. Druckerzeuger, über Zylinder, Schnellspanner und Zentrierspanner, die die Werkstücke schnell, sicher und zuverlässig an ihrem Platz halten, sind im Sortiment von AMF vorhanden. AMF bietet alleine im Bereich der Schnellspanner eine sehr breite Produktpalette an. Besonders interessant ist der Schubstangenspanner. Wie der Name schon sagt, wird die Druckstange durch einen Hebel zum Halten der Werkstücke betätigt. Das größte Modell kann ein Gewicht von 900 kg spannen. Ergänzt wird das Programm der Schnellspanner durch pneumatisch betätigte Spanner und Schnellspanner mit optischer Messtechnik. In besonderen Fällen, in denen die Sicherheit eine wichtige Rolle spielt, können Schnellspanner mit integrierter Sicherheitsverriegelung eingesetzt werden.
Mechanische Spannprodukte sind die ältesten AMF-Produkte. Diese Produkte beinhalten daher neben dem ausgereiften Know-How von AMF auch die meiste Erfahrung. Dies spiegelt sich besonders in der praktischen Gestaltung dieser Befestigungssysteme wider. AMF hält für jeden Anwendungsbereich in der Spanntechnik intelligente Produktlösungen bereit und stellt so seine Kunden seit über 100 Jahren zufrieden.
Die Mutter ist ein hohler, meistens prismatischer Gegenstand, dessen Innenfläche mit einem Gewinde versehen ist. Muttern werden zur Abgrenzung oder auch als Schraubenmutter verwendet. Die Mutter ist meistens das Gegenstück zu einer Schraube oder eines Gewindebolzens. Diese Kombination bildet zusammen eine Schraubverbindung.
Die prismatische Form haben die Muttern erhalten, damit Sie mit einem Schraubenschlüssel oder einem Drehmomentwerkzeug angezogen werden können. Die am häufigsten verwendete Mutter ist die Sechskantmutter. Diese lässt sich universal fast überall Verwenden. Die Höhe der Muttern entspricht in etwa der Schlüsselweite die für die Mutter vorgesehen ist. Muttern bestehen meistens aus Stahl. Neben Stahl können diese aber auch aus Messing, Kupfer, Aluminium, Kunststoff oder aber auch aus Titan bestehen. Es gibt Muttern in den unterschiedlichsten Größen, Breiten, Formen und Durchmessern. Es gibt sie ebenfalls in den verschiedensten Festigkeitsstufen wie z.B. Stahl(4); Sahl (5). Außerdem entsprechen unsere Muttern verschiedenen ISO- / DIN-Normen.
Sie können in unserem Shop auf Top Marken wie z.B. E-Norm zurückgreifen. Die Muttern versprechen höchste Qualität und eine lange Lebensdauer. Aber nicht jede Mutter ist für jedes Material geeignet. Für Arbeiten mit Holz kann man besonders die Einschlagmutter empfehlen. Diese verfügt über Schneiden, welche beim Verwenden in das Holz eingeschlagen werden. So wird eine sehr starke Verbindung sichergestellt. Für sichtbare Befestigungen eignet sich besonders die Hutmutter. Diese hat zweierlei Funktionen. Zum einem gibt sie der Verbindung einen festen Halt. Zum andren fungiert sie als Abdeckkappe und schützt somit vor Verletzungen. Außerdem wird so das Gesamtbild verschönert, da überstehende Enden abgedeckt werden. Sie können mit Hilfe unserer spezialisierten Suche durch verschiedene Angaben zu den benötigten Muttern diese sehr einfach und schnell finden. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich sehr gerne beratend zur Seite.
Benutzerinformationen für Ringmuttern DIN 582
Ringmuttern nach DIN 582 dienen vornehmlich zur dauerhaften Befestigung an Bauteilen wie z.B. Schaltschränken etc. zu deren Transport. Für die wechselnde Benutzung an verschiedenen zu transportierenden Gegenständen sollten Ringmuttern mit dem nächstgrößeren Gewindedurchmesser verwendet werden. Die Tragfähigkeitsangaben in Tabelle 1 setzen voraus, dass
• die Ringmutter vollständig aufgeschraubt ist,
• die Ringmutter eben und vollständig auf der Auflagefläche aufliegt,
• die Länge des Gegengewindes ausreicht und die eingeleiteten Kräfte vom Grundwerkstoff ohne die Sicherheit beeinträchtigende Verformungen aufgenommen werden können,
• die Festigkeit des Elementes mit dem Gegengewinde (Schraube) ausreicht.
Unter dem Schraubenkopf als Gegenelement sollte eine Scheibe vorgesehen werden. Die in der zweiten Zeile der Tabelle 1 angegebene Tragfähigkeit gilt bis 45° Neigungswinkel, die in der dritten Zeile angegebene Tragfähigkeit bei seitlich eingeschraubten Ringschrauben (Ringmuttern) bis 45° Neigungswinkel in alle Richtungen bezüglich der Ringebene. Seitenzug sollte nicht angewendet werden (siehe Bild 3). Ringmuttern sollten vor dem Gebrauch auf festen Sitz und augenfällige Beschädigungen (Korrosion, Verformung) überprüft werden. Ringmuttern mit Verformungen sollten nicht weiterbenutzt und nicht wieder eingeschraubt werden.
Zuordnung der Mutternfestigkeitsklassen zu den Schraubenfestigkeitsklassen
| Festigkeitsklasse der Mutter | Zugehörige Schraube | Mutter – Gewindebereich | ||
|---|---|---|---|---|
| Festigkeitsklasse | Gewindebereich | Typ 11) | Typ 21) | |
| 4 | 3.6 4.6 4.8 | > M 16 | > M 16 | |
| 5 | 3.6 4.6 4.8 5.6 5.8 |
≤ M 16 ≤ M 39 | ≤ M 39 | |
| 6 | 6.8 | ≤ M 39 | ≤ M 39 | |
| 8 | 8.8 | ≤ M 39 | ≤ M 39 | > M 16 ≤ M 39 |
| 10 | 10.9 | ≤ M 39 | ≤ M 39 | |
| 12 | 12.9 | ≤ M 39 | ≤ M 16 | ≤ M 39 |
Muttern mit Nennhöhe ≥ 0,5 D < 0,8 D
Für Muttern mit Nennhöhe ≥ 0,5 D < 0,8 D, das sind z.B. Muttern nach ISO 4035, ISO 8675 und DIN 439-2 ist die Kennzeichnung eine Zahl mit voran gesetzter „0“, z.B. (05 = 1/100 der Prüfspannung in N/mm²).
Die vorangestellte 0 zeigt an, dass Muttern dieser Gruppe die Kraft einer Schraube wegen geringer Bauhöhe nicht oder nur eingeschränkt aufnehmen können.
Kennzeichnung: Sechskantmuttern dieser Gruppe sind ab einem Gewindedurchmesser ≥ M 5 mit dem Herstellerzeichen und der Festigkeitsklasse zu kennzeichnen.
Muttern mit Nennhöhe < 0,5 D
Für Muttern mit Nennhöhe < 0,5 D, das sind z.B. Muttern nach DIN 936, ergibt die Kennzeichnung 1/10 der Mindesthärte nach Vickers, z.B. 22 H (=220 HV).
In diese Gruppe fallen Muttern für leichte Verbindungen bzw. Befestigungen ohne festgelegte Belastungswerte.
Die Härteklassen für diese Muttern sind in DIN 267-24 festgelegt.
Kennzeichnung: Muttern der Härteklasse 22H sind ab einem Gewindedurchmesser ≥ M 5 mit der Härteklasse zu kennzeichnen.
Alternative Kennzeichnung der Festigkeitsklasse durch Symbole (Uhrzeigersystem)
Sechskantmuttern mit Klemmteil aus nichtrostenden Stählen neigen manchmal wegen des hohen Gewindeflankendruckes beim Einformen des Bolzengewindes in das Klemmteil zum Festfressen. Hier hilft in der Regel die Behandlung des Bolzengewindes mit einem reibungsmindernden Mittel. Die veränderten Reibwerte sind beim Anziehen der Verbindung entsprechend zu berücksichtigen.
Mechanische Eigenschaften für Verbindungselemente der Stahlgruppen A 1–A 5 bei ca. + 20 °C.
| Festigkeitsklasse | Durchmesserbereich | Schrauben | Muttern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zugfestigkeit Rm N/mm² min |
0,2% Dehngrenze Rp N/mm² min |
Bruchdehnung A mm min |
Prüfspannung Sp / N/mm² min m ≥ 0,8 d |
0,5 d ≤ m < 0,8 d | ||
| 50 weich (gedreht) |
≤ M 39 | 500 | 210 | 0,6 d | 500 | 250 (Fkl. - 025) |
| 70 kaltverfestigt (gepresst) |
≤ M 24 | 700 | 450 | 0,4 d | 700 | 350 (Fkl. - 035) |
| 80 stark kaltverfestigt |
≤ M 24 | 800 | 600 | 0,3 d | 800 | 400 (Fkl. - 040) |