Schutzhelme von von 3M
Heute sind die Innovationen von Minnesota Mining and Manufacturing (oder kurz 3M) in fast allen Bereichen des Lebens, der Arbeit, der Medizin und der Technik zu finden. 46 Basistechnologien, 8.000 Forscher und mehr als 114.000 Patente liefern das Know-how für die kontinuierliche Entwicklung neuer und kreativer Lösungen von 3M. Um die innovativsten und durchdachtesten Produkte zu konzeptionieren investiert 3M jährlich mehr als 1 Milliarde US-Dollar in Forschung und Entwicklung. Diese Investitionen ermöglichen es 3M jährlich mehr als 3.000 Patente anzumelden und eine große Anzahl von einzigartigen Produkten für die Kunden kontinuierlich zu entwickeln. Mit Hilfe des umfangreichen Wissens, der langjährigen Erfahrung und durch interdisziplinäres Denken hat es sich 3M zur Aufgabe gemacht, Profiprodukte für Industrie und Handwerk zu produzieren und so jegliche Anforderungen zu erfüllen.
3M steht weltweit für hohe Qualität. Wer bei 3M arbeitet weiß, dass Qualität ein dynamisches Thema ist, das Konsistenz über die gesamte Wertschöpfungskette erfordert. Von der Planungsphase bis zum Kunden - von A bis Z. Denn nur durch die kontinuierliche Verbesserung aller Produkte und Dienstleistungen können die hohen Erwartungen und Anforderungen der Kunden erfüllt werden. Das zertifizierte Qualitätsmanagementsystem ist die Grundlage für die Produktion der Qualitätsprodukte. Der 3M-Qualitätsmanagementprozess ist nie abgeschlossen, sondern wird ständig weiterentwickelt, überwacht und verbessert. Dies wird auch durch die ausgestellten Zertifikate wie unter anderem ISO 9001, EN 9100, IATF 16949 oder ISO 13485 bestätigt.
Das Sortiment umfasst Produkte aus den Geschäftsbereichen Arbeits- und Gebäudeschutz, Elektro- und Elektronikprodukte, Produkte zum Kleben und Verbinden sowie Schleif- und Polierprodukte. Zwischen den Geschäftsbereichen und den umfangreichen wissenschaftlichen Aktivitäten der zahlreichen Wissenschaftler und Forscher, die weltweit für 3M arbeiten besteht eine enge Beziehung. Forschung und Entwicklung stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten von 3M.
Grundsätzliches
Wo immer Gefahr durch fallende, fliegende oder fortgeschleuderte Gegenstände droht, sind Schutzhelme zu tragen und zwingend vor geschrieben. Gleiches gilt für Arbeitsplätze, an denen Lasten pendeln oder man sich an Hindernissen den Kopf stoßen kann.
Wissenswertes zum Arbeitsschutz
Schutzanforderungen
Die Anforderungen an Industrieschutzhelme und Anstoßkappen sind vielfältig und unter anderem auch in den europäischen Normen EN 397 und EN 812 geregelt. Sie umfassen zum Beispiel die Stoßdämpfung, den Durchdringungsschutz vor spitzen oder scharfen Gegenständen, die Flammbeständigkeit, den elastischen Durchgangswiderstand sowie den optimalen Sitz des Kopfschutzes: Helme müssen ihre Träger ebenso bei niedrigen wie auch bei hohen Temperaturen schützen. Je nach Ausführung und Einsatzort haben sie einer seitlichen Belastung ebenso standzuhalten wie Spritzern von geschmolzenem Metall, der Einwirkung von Bolzen oder elektrischer Spannung. Helme und Kappen müssen innerhalb der Europäischen Union außerdem die Voraussetzungen der EU-Richtlinien 89/686/EWG in den Kategorien II und III und deren Anhänge II und III erfüllen.
Material
- Thermoplast
Thermoplastische Materialien sind Kunststoffe, die bei entsprechenden Temperaturen in einen plastischen Zustand gebracht und nach verschiedenen Methoden verformt werden können. Der Verformungsprozess ist ein rein physikalischer. Der Kunststoff liegt in Form von Granulat oder Pulver vor.
- Duroplast
Duroplastische Kunststoffe bestehen aus mehreren Komponenten und werden während eines Pressvorgangs unter hohem Druck und Hitze ausgehärtet. Die Aushärtung ist eine chemische Reaktion, bei der der Kunststoff seine endgültige Festigkeit erreicht.
Tragedauer
Bei Langzeit-Tests hat sich gezeigt, dass die Tragedauer eines Schutzhelms im Wesentlichen vom Material beeinflusst wird. Demnach sollten Schutzhelme unter anderem aus UV-stabilisiertem Polyethylen nach vier Jahren ersetzt werden, aus Phenol- Textil-Kunstharz nach acht Jahren und Schutzhelme aus glasfaserverstärktem Polyester oder Polycarbonat nach zehn Jahren. Helme aus Polyethylen und ABS haben die künstliche Alterung nach Anhang B der Norm EN 397 erfüllt: Auch nach fünf Jahren erfüllen sie unter anderem bei der Stoßdämpfung und beim Durchdringungsschutz noch die Anforderungen der Norm. Das bedeutet also eine zusätzliche Sicherheitsreserve.
Ganz wichtig: Ein Schutzhelm aus dem Bau oder der Industrie darf nach einem starken Aufschlag nicht mehr benutzt werden. Er ist sofort zu ersetzen, um jedes Risiko auszuschließen.
Helme aus thermoplastischen Kunststoffen eignen sich für Kälteanwendungen wie das Baugewerbe und verwandte Branchen. Sie sind formstabil - je nach Material.
Die Hitzebeständigkeit beträgt +70 °C oder +90 °C, die Kältebeständigkeit ca. -30 - -40 °C, aufgrund der Kunststoffbasis.
Das Gewicht eines Helmes von ca. 240 Gramm ist sehr gering, was den Tragekomfort verbessert.
Hartplastikhelme werden in heißen Anlagen, z.B. in Gießereien oder in der eisenverarbeitenden Industrie eingesetzt, wo hohe UV- und Wärmelasten zu Problemen führen können. Sie werden auch dann eingesetzt, wenn nicht im Voraus klar ist, welche Bedingungen vorliegen. Typisch für Hartplastikhelme ist eine sehr gute Dimensionsstabilität bei hohen und niedrigen Temperaturen.
Helme aus phenolischem Textilharz bei +500°C und Polyester-Glasharz bei +200°C. Beide Materialien haben eine unbegrenzte Kältebeständigkeit.
Darüber hinaus ist es möglich, beide Materialien - Thermoplast und Hartkunststoff - zu kombinieren, was diese Helme sehr widerstandsfähig macht.